Renovierung der Schülerbibliothek

Um die in die Jahre gekommene Schülerbibliothek wieder attraktiver zu gestalten, entwarfen Frau Kimpeler und die Klasse 7b ein Konzept zur Renovierung und modernen Gestaltung der Räumlichkeiten und realisierten dieses mit Hilfe der Eltern. Nun verfügt die Bibliothek neben einem großen, zentralen Tisch auch über eine gemütliche Leseecke in zwei hellen Räumen im Erdgeschoss des Altbaus (A I 15). Die offenen Regale, auf denen die Bücher nach Themen geordnet zugänglich sind, laden zum gemütlichen Stöbern ein. Die Schülerbücherei ist täglich in der ersten großen Pause geöffnet. Bücher können sowohl vor Ort genutzt als auch ausgeliehen werden. Neben zahlreichen Werken der Belletristik für Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 12. Schuljahr verfügt die Bibliothek auch über englische und französische Literatur sowie über Fachliteratur der anderen Schulfächern.

Der Förderverein bezuschusste die Renovierung der Räumlichkeiten und die Aktualisierung des Buchbestandes.

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Schulhofverschönerung

Bedingt durch die Umstrukturierung des Schulcurriculums und die Ganztagsbetreuungsangebote sind viele Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag in der Schule. Damit sie ihre Pausenzeiten sinnvoll füllen können, wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Veränderungen und Ergänzungen auf dem Schulgelände durchgeführt. Zum einen wurden die Bewegungsangebote ergänzt, zum anderen Möglichkeiten zur Erholung bzw. Kommunikation verstärkt. Alle Maßnahmen wurden von einem Lehrerkomitee nach umfangreichen Meinungsumfragen bei den Schülerinnen und Schülern konzipiert und realisiert und vom Förderverein finanziert. Im vergangenen Jahr konnten diese über mehrere Jahre angelegten Verschönerungsprojekte des Schulhofs abgeschlossen werden.

Zur Bewegungsförderung wurde zunächst an einer Außenwand der Turnhalle eine Boulderwand installiert. Hier können die Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Kletterparcouren, die durch verschiedene Farben markiert sind, ihre Geschicklichkeit und Koordinationsfähigkeit trainieren. Als weiteres Bewegungsangebot wurde auf dem Areal zwischen Neubau und Sportplatz ein zweiter Streetballkorb installiert. Beide Maßnahmen bilden eine Ergänzung zu den bereits seit Jahren vorhandenen und intensiv genutzten Tischtennisplatten und Fußballtoren.

In einem weiteren Schritt wurde der Übergang zwischen Alt- und Neubau geschlossen und gleichzeitig der Blick auf den dahinter liegenden Teil des Schulgeländes geöffnet, um eine eventuelle spätere Nutzung zu ermöglichen. Die konkrete Planung und Realisierung lagen bei der Stadt Krefeld als Schulträger, der Förderverein beteiligte sich an den Kosten. In diesem geschlossenen Pausenraum können wetterunabhängige Angebote für die Schülerschaft gemacht werden. Im letzten Schuljahr fanden dort kleinere Lesungen und eine Ausstellung zum Thema „Essstörungen“ statt. Auch das Informationsboard für die Projekttage war dort zugänglich. Zur ständigen Nutzung stehen Sitzgelegenheiten, Kicker-Spiele und eine Tischtennisplatte zur Verfügung.

Parallel zu den erweiterten Bewegungsangeboten wurden Möglichkeiten der Entspannung auf dem Schulgelände geschaffen. Unter der Regie des Kunstlehrers Herr Bongartz baute ein Team aus Schülerinnen, Schülern und Eltern zunächst 26 wetterfeste Holzbänke. Sie sind auf dem Schulgelände verteilt aufgestellt und können je nach Bedarf einfach umgruppiert werden. In einem weiteren Schritt wurden vorhandene, einfache Betonhocker mit Holz-Sitzflächen versehen, um ein angenehmeres Sitzen zu ermöglichen. Schließlich wurde eine riesige Sitzplattform aus Holz angeschafft, die mitten auf dem Schulhof aufgestellt wurde. Sie wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen und ist zu einem zentralen Versammlungspunkt auf dem Schulgelände geworden.




Neue Sitzplattform für den Schulhof

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Im Rahmen der Schulhofumgestaltung und Verschönerung hat der Förderverein die Anfertigung einer großen Sitzplattform finanziert.

Sie steht nun mitten auf dem Pausenhof und ist von den Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen worden.

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Fotos: Karl Bongartz




Einrichtung von Fachräumen

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Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 wurden am Fabritianum 27 neue Fachräume eingerichtet, die an die Stelle der bisher üblichen Klassenräume treten.

Fachraum Latein 9440b

Nicht nur die Oberstufe, sondern alle Klassenstufen wechseln nun abhängig vom jeweiligen Fach den Unterrichtsraum, und das nicht nur für Kunst, Musik und die Naturwissenschaften, sondern nun auch für Fächer wie Deutsch, Mathematik, Erdkunde oder Religion. Als einzige Ausnahme verbleiben die fünften Klassen wie bisher in ihren eigenen Räumen, um die Eingewöhnungsphase zu erleichtern.

Fachraum Philosophie 9329b

Durch die Einführung der Fachräume ergibt sich eine Reduzierung der von Schülern und Lehrern in den Unterricht mitzubringenden Materialien, da in den Fachräumen alle Unterrichtsmaterialien wie Bücher etc. jeweils in Klassenstärke vorhanden sind. Dazu kommen Karten und anderes Anschauungsmaterial.

Zusammen mit Spendengeldern der Fabritianer-Eltern finanzierte der Förderverein Wandfarbe und zahlreiche Ausstattungsgegenstände, die einen effektiven und anschaulichen Unterricht ermöglichen. Dazu zählen zwei Beamer, vier Laptops, sechs CD-Player, eine große Anzahl von Pinnwänden, fünf Projektoren, 6 Projektorwagen sowie 50 Türschilder und diverse Kleinartikel.

Fachraum Erdkunde  9406b

Fotos: Karl Bongartz




Wandmalereien

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Das Fabritz ist wieder ein Stück lebendiger und schöner geworden.

Unter der kreativen Leitung der Schülerin Hannah Ennis hat die Kunst AG von Herrn Bongartz den Flurbereich vor dem Berufsorientierungsraum neu gestaltet.

Auf dem 3×12 Quadratmeter großen Wandbild sind überlebensgroße Silhouetten von Menschen zu sehen, die unterschiedlichen Berufszweigen nachgehen.

Das in frischen und kräftigen Farben gehaltene Wandbild wertet nicht nur den vormals eher tristen Flurbereich auf, sondern stimmt auch auf den Zweck des im letzten Jahr neu eingerichteten Berufsorientierungsraums ein.

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Der Förderverein unterstützte diese Aktion der Kunst AG durch die Übernahme der Materialkosten.

Fotos: Karl Bongartz