Projekttage „DAS GUT MENSCH“

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Die Projekttage zum Thema DAS GUT MENSCH waren auch für den Förderverein ein großes Projekt, denn natürlich lässt sich ein solches Unternehmen nicht ohne finanzielle Unterstützung stemmen.

Die Projekttage waren eine Idee der SV, d. h. unserer Schülerinnen und Schüler, offiziell genehmigt durch einen Schulkonferenzbeschluss im Januar 2015. Bei der Formulierung der Projektthemen hat sich das Organisationsteam, unterstützt von Frau Dr. Joppen-Hellwig, der Schriftführerin des Fördervereins, von den konkreten Wünschen der Schülerinnen und Schüler leiten lassen. Durch die Wahl des gehaltvollen Oberthemas DAS GUT MENSCH war die Verbindung zu den Bemühungen um Respekt in der Vergangenheit hergestellt. 710 von 720 beteiligten Schülerinnen und Schülern haben einen ihrer drei Themenwünsche erfüllt bekommen. Auch heikle, pikante Themen wie Pornografie, Prostitution, die Legalisierung von Cannabis, Behindertes Leben oder Sterben und Tod sollten mit kompetenter Unterstützung aufgegriffen werden. Über 100 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Gesellschaft haben den Schülerinnen und Schülern Einblick in ihre Berufs- und Lebenswelt ermöglicht und ihnen so Lernen aus erster Hand ermöglicht. Auch an dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass sich ein Holocaustüberlebender, die Präsidentin der Welthungerhilfe, die Ex-Protokollchefin der WestLB, der Landespfarrer für Weltanschauungsfragen und Sekten, ein Top-Schönheitschirurg oder ein 91jähriger blinder Kriegsversehrter Zeit für schulische Projekttage nehmen. Dem Organisationsteam – Frau Schutt, Herr Tillmann, Herr Trost und Marius Drozdzewski von der SV – sei an dieser Stelle für ihren unglaublichen Einsatz gedankt.

2015-06-23 Sally Perel am Fabritianum 1841-800

Der Förderverein hat

  • das Erstellen der eigens für die Projekttage eingerichteten Homepage fabritz-projekttage.de finanziert, die auch weiterhin gepflegt wird;
  • Honorare für einzelne Expertinnen und Experten bezahlt und so auch den Höhepunkt der Projekttage, den Vortrag von Herrn Salomon Perel („Hitlerjunge Salomon“) in den Räumen des Berufskollegs, möglich gemacht, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird
  • die Druckkosten für die Sonderausgabe der Schulzeitung SPUREN bezahlt, die nach den Herbstferien an alle Schülerinnen und Schüler verteilt wird und die eine zeitgemäße Präsentation der Arbeitsergebnisse darstellt. (Text: Tillmann, Fotos: Bongartz)

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